2010 -R13-  Frankreich - Haute-Provence

Reisezeit: 04.09.2010 bis 17.09.2010

Unterkunft: Domaine de Fombeton

Gefahrene Gesamt-km:

Nachdem wir die eigentlich geplante Marokko-Tour auf das nächste Jahr verschieben mußten war die Frage nach einem geeigneten Tour-Ziel schnell beantwortet. In Südfrankreich waren wir schon in der Ardèche-Region und bei unserer Befahrung der Route des Grandes Alpes unterwegs. Die Landschaft hat uns schon damals fasziniert. Zur Landschaft kommen noch die Menschen, das südfranzösische Flair der Orte und natürlich die oft einsamen Strecken. Für einen Tourenfahrer das sprichwörtliche Paradies auf Erden. Kein Vergleich mit Südtirol oder den Dolomiten.

Nach unserer Reise ins Trentino/Gradasee in diesem Jahr fuhren wir nun zum zweiten Mal mit unserem neuen Motorradanhänger zu unserem Ziel 8km nördlich von Sisteron: der Domaine de Fombeton. Eine weitere Möglichkeit einigermaßen ausgeruht die gut 900 km zurückzulegen wäre noch der DB-Autoreisezug nach Avignon oder Alessandria. Aber die Hängerfraktion war deutlich in der Mehrheit.

Highlights der Region Haute-Provence und der Provence sind sicherlich die großen und bekannten Pässe Bonette, Allos, Lombarde, Vars, Cayolle, Champs etc. wie auch der Mont Ventoux, die Verdon-Schlucht und die Schlucht Georges de la Nesque. Aber auch die Ardèche liegt in Reichweite. Ferner Orte wie Avignon, Orange und Marseille oder St. Tropez am Mittelmeer. Hinzu kommen noch unzählige kleine Pässe und andere tolle Strecken die nur auf eine Befahrung warten.

Die von uns gefahrenen Touren habe ich auf den Folgeseiten kurz dargestellt und beschrieben. Ferner findet man auch ein Streckenprofil und teilweise auch einige Clips zum Geschmack holen.

Kurz zu unserer Unterkunft:

Die Domaine de Fombeton wurde von Uta Baier und Wolfgang Edinger als Motorradpension gegründet. Auf dem weitläufigen Gelände kann man auch auf dem eigenen Zeltplatz etwas rustikaler nächtigen. Das alte Herrenhaus hat sein ganz eigenes Flair. Leider war Uta Baier zu unserer Zeit in der Mongolei unterwegs. Aber die eigentlich gute Seele des Hauses ist Moritz. Er kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste und hat uns beiden sogar zwei halbe Tage eine Einführung ins Endurofahren gegeben. An dieser Stelle: Danke Moritz. Das war nicht selbstverständlich aufgrund Deiner anderen vielfältigen Aufgaben.

Das Schöne an der Unterkunft: man trifft viele Gleichgesinnte (im wesentlichen Enduristen und Strassenfahrer) und wir hatten in unseren zwei Wochen sehr viel Spass zusammen. Das gemeinsame Abendessen kann man nur empfehlen. Noch ein kleiner Tipp: man sollte Hunde mögen.